Gegen die Ausschreibung und Zerschlagung der Berliner S-Bahn - Für den Erhalt unserer Arbeitsplätze!

Willkommen
[ FÜR DIE VOLLE WIEDERHERSTELLUNG DER S-BAHN UND DEN ERHALT UNSERER ARBEITSPLÄTZE! ]
[ GEGEN DIE VON DER BUNDESREGIERUNG UND DEM BERLINER SENAT POLITISCH GEWOLLTEN, SOWIE VON DER EVG UND GDL BEGLEITETEN AUSSCHREIBUNG, ZERSCHLAGUNG UND PRIVATISIERUNG DER S-BAHN! ]
[ FÜR DIE HERBEIFÜHRUNG DER VON MEHR ALS 1000 S-BAHNERINNEN GEFORDERTEN GESATMBETRIEBSVERSAMMLUNG ALLER BEI DER S-BAHN BESCHÄFTIGTEN, WÄHREND IHRER ARBEITSZEIT! ]
Mehrmals im Monat trifft sich der übergreifende und für alle Kolleginnen und Kollegen offene AKTIONSAUSSCHUSS 100% S-BAHN!
[ Nächstes Treffen: Mittwoch - 19.11.2014 - 18.oo Uhr ]
[ Ort: Attac-Treff // Grünberger Str. 24 // 10243 Berlin ]
[ Kontakt ] Aktionsausschuss@googlemail.com
[ Wir S-BahnerInnen vom "AKTIONSAUSSCHUSS 100% S-BAHN" unterstützen den S-Bahn-Tisch weiterhin aktiv! ]
Samstag, 23. März 2013
Offensichtlich zieht die allein von der regierenden Politik gewollte Ausschreibung der Berliner S-Bahn, wo Milliarden von Euro an Steuergelder als Subventionen in den Berliner und Brandenburger SPNV fließen, immer mehr Unternehmen und Konzerne an, wie Scheiße die Fliegen. Mit dieser vom Steuerzahler garantierten Einnahmequelle sehen die Unternehmen ihre Möglichkeit, etwas für ihre Renditen abzuzweigen. Wie hoch diese ausfallen werden, das zeigt sich dann auch an Hand der Entlohnung und der Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten.
Da selbst das finanizielle Risiko der Fahrgeldeinnahmen und Strompreise vom Land Berlin und Brandenburg, durch die Zahlung eines garantierten Festbetrags an den zukünftigen S-Bahn Betreiber, übernommen werden soll, wird es den möglichen neuen S-Bahn Betreibern auch egal sein ob sich in ihren Zügen überhaupt Fahrgäste befinden. Wenn denn auf dieser Grundlage die neuen S-Bahn Züge überhaupt noch Türen haben werden. Denn so würden gleich noch die Reinigungskosten gespart werden.
"Bewerber stehen Schlange für die S-Bahn"
Acht Firmen haben sich für den Betrieb auf fünf Strecken der Berliner S-Bahn beworben. Nun hat sich Bombardier zu erkennen gegeben. Das Unternehmen setzt auf seine Erfahrung als Hersteller von Schienenfahrzeugen, muss aber mit namhafter Konkurrenz rechnen.
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/ausschreibung-bewerber-stehen-schlange-fuer-die-s-bahn,10809148,22166218.html
Donnerstag, 21. März 2013
- für die sofortige
Aufhebung der S-Bahn Ausschreibung (§17
VOL/A)!
- für die Umsetzung des
Sofortprogramms der S-Bahner-innen zur vollen Wiederherstellung der
S-Bahn!
- für den Erhalt all
unserer Arbeitsplätze!
Sonntag, 10. März 2013
- für die sofortige Aufhebung der S-Bahn Ausschreibung (§17 VOL/A)!
- für die Umsetzung des Sofortprogramms der S-Bahner-innen zur vollen Wiederherstellung der S-Bahn!
- für den Erhalt all unserer Arbeitsplätze!
Montag, 4. März 2013
- für die Aufhebung der Ausschreibung,
- für die sofortige Umsetzung des von der Belegschaftgeforderten Sofortprogramms zur vollen Wiederherstellung der S-Bahn und
- für den Erhalt unserer Arbeitsplätze!
die Ausschreibung der Berliner S-Bahn wird in einempolitischen und ökonomischen Desaster enden.
Der Senat hatte festschreiben wollen, dass der neueBetreiber 200 Viertelzüge anschaffen sollte und für 33 Jahre eine Garantie übernehmen, selbst wenn nach 15Jahren ein neuer Betreiber kommt. Damit wollte der Senat das Risiko für das Land gering halten.
Gegen eine solche Regelung hat die DB-AG geklagt. Der Senat hat jetzt eingelenkt und verlangt in Zukunft nur eine Garantie von 15 Jahren. Doch in 15 Jahren können die neuen Wagen sich nicht amortisieren. Der Senat muss einen neuen Betreiber finden, der die 15 Jahre alten Züge übernimmt. Ansonsten sitzt er, mit einer von ihm zu übernehmenden Bürgschaft in Höhe von1 Milliarde, auf den alten Zügen. Das Risiko ist so voll beim Land Berlin und Brandenburg.
Kurz:
Es ist die Politik der Privatisierung der Gewinne und Sozialisierung der Verluste. Privatisierung kennt keine Grenzen!
Heute kann es keinen Zweifel geben, diese Ausschreibung geht zu Lasten, der Beschäftigten der S-Bahn und der Bürgerinnen und Bürger des Landes Berlin und Brandenburg.
Der Senat kann sofort die Aufhebung der Vergabe nach § 17 der deutschen Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen entscheiden, und zwar wenn,
- „ sich die Grundlagen der Vergabeverfahren wesentlich
geändert haben.“ Das ist durch die Risiko -Verschiebung
geschehen.
- „...sie kein wirtschaftliches Ergebnis gehabt haben;“
d.h. wenn es schwerwiegende wirtschaftliche Nachteile für dasLand
erwachsen. Das wirtschaftliche Ergebnis der Ausschreibung wird sein,
dass das Land Berlin und Brandenburg das Risiko tragen, während die
Betreiber Gewinne einfahren, auf der Basis von Lohndumping;
- „andere schwerwiegende Gründe bestehen.“ Die bestehen schon die ganze Zeit, da jeder weiß, dass das Auseinanderreißen der Berliner S-.Bahn technische Probleme mit sich bringt, die kaum zu beherrschen sind. Und es gibt auch wirtschaftliche Probleme, die kaum beherrschbar sind.
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
Fast 1000 Kollegen haben im Sommer 2012 eine außerordentliche Gesamtbetriebsversammlung gefordert, und zwar während der Arbeitszeit. Ziel der Gesamtbetriebsversammlung sollte sein, die EVG, die GDL und den Betriebsrat an das Mandat zu binden den Kampf aufzunehmen. Wenn nötig auch den gewerkschaftlich organisierten Streik, für die Rücknahme der Teilausschreibung und die volle Umsetzung des Sofortprogramms für die Wiederherstellung der S-Bahn und damit für den Erhalt unserer Arbeitsplätze!
Wir alle wissen: Die Mehrheit der Betriebsratsmitglieder haben in trauter Gemeinsamkeit mit den Gewerkschaftsführungen der EVG und der GDL die Einberufung dieser Gesamtbetriebsversammlung während der Arbeitszeit verhindert.
Das können und wollen wir nicht akzeptieren!
Aber, wie können wir dafür streiten, dass unsere Gewerkschaften das Mandat der Belegschaft umsetzen?
Früher gab es bei der Berliner S-Bahn Vertrauenspersonen der EVG. Die haben das Mandat der Belegschaft in der Gewerkschaft vertreten und dafür gestritten.
Wir wissen, die schon stattgefundenen Ausgründungenund Privatisierungen haben die gewerkschaftlichen Strukturen geschwächt, eine Ausschreibung würde die Zersplitterung der Belegschaft noch weiter vorantreiben.
Deshalb sehen wir es als eine unserer ersten Aufgaben, unsere gewerkschaftliche Vertretung im Betrieb, wieder aufzubauen. Diese muss nun auch Gewerkschaftsübergreifend erfolgen.
Deshalb, Kolleginnen und Kollegen
angesichts des drohenden Chaos,
- diskutiert untereinander über unsere Situation und über
gemeinsame Forderungen;
- wendet Euch an die Kolleginnen und Kollegen Eures Vertrauen;
- trefft Euch mit ihnen, uns und allen weiteren engagierten
Kolleginnen und Kollegen,
- definiert Eure Positionen und Forderungen in Euren Bereichen
der Werkstätten, der Aufsichten, der Stellwerke … um sie uns, und
insbesondere der EVG und GDL über alle möglichen Kanäle zukommen
zu lassen!
www.die-s-bahner.info
Freitag, 1. März 2013
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